Del_F64.0 ‎– Im Kofferraum sterben ist scheiße

Label:
Format:
23 × CD, Album, EP, Deluxe Edition, Stereo
696 × File, MP3, Album, EP, Stereo
Country:
 
Released:
Genre:
Style:

Notes

Recorded on a livesession at the Geheimlabor 65.

Description text:

Noise improvisation.

Verschrobene Geschichte:
heute geschichte:
ich suche das d, das als c klingt und bin sehr nachdenklich und unsicher. liegt es am ton, nehme ich ihn komisch wahr, er befriedigt mich nicht. dasselbe seit wochen, jetzt auf pilzen wie nüchtern. heute lege ich es drauf an, habe ja auch erwartungshaltung. ich spiele also auf dem harmonium nach einigem fragenden spiel in den raum (wie auch nüchtern die tage und wochen vorher). das mit dem harmonium habe ich selten getan, bei d noch garnicht. ich lausche dem klang (habe vorher schon harmonium gespielt, wunderbarer klang einfach nur), habe dann nicht nur das tiefe e gewählt, sondern auch eine oktave (zwei höher) dazu. der missklang ist so total, dass ich tiefe zweifel habe, das hinzukriegen, aber ich denke, das harmonium kann nicht irren. den zwischengedanken, dass das kein e ist, was ich spiele, verdränge ich. (irritiert war ich auch, weil ein weiterer missklang durch ein "hängengebliebenes" fis oder so den klang der harmoniumsoktave verunreinigt, das nehme ich erst als entschuldigung an und als anstoss, es doch halbherzig zu probieren). irgendwann komme ich drauf, dass ich ein klingendes c spiele aber das harmonium ein e, nachdem ich ein bisschen erfolglos den ton zu modulieren und das ventil heraus oder hereinzu ziehen versucht habe. ja, das harmonium lügt nicht, denke ich. ich korrigiere also die wäscheklammern im harmonium. das klingt auch erstmal überhaupt nicht annähernd annehmbar und nach viel arbeit, aber irgendwie so, als wäre eine annäherung möglich. ich probiere, die trompete per großem zugventil zu stimmen. bald rutscht es ganz raus und fällt fast zu boden und beim hastigen zurück auf die trompete setzen stört mich zudem ein faden mit etwas totem (knäuel?), das wie eine spinne aussieht, ich fege es hastig beiseite und stelle dabei fest, wie zerfahren und ungeduldig ich bin und wieviel ich im bann dieser rastlos-unkonzentrierten energie zerstöre. sinnloser weise. ich spiele weiter, mache eine hektische aber passgenauer, eher intuitive, bewegung, in der ich beim hören und spielen das ventil ziemlich weit wieder herausziehe und ich höre, das die klänge von harmonium und trompete sich nun vereinen. es klingt gut. nicht perfekt, aber gut. dabei fällt mir bald ein, dass im nebenraum noch eine band spielt, irgendwelche hiphopper hängen da auf einem haufen herum, auch wenn ich weiß, dass ich so oder so da als vollfreak abgestempelt bin durch meine ganze verschrobene art hier im und am proberaum, bin ich etwas geniert und spiele ein bisschen jazzig in d- das heißt klingendem c-moll auf der trompete zur c-oktave auf dem harmonium. (waynes interessiert, mit herausgezogener diskant koppel, celesta, melodia und unnötigerweise serafon oben, in der unteren hälfte ( klang des unteren gespielten c also) vox humana, viola, unnötigerweise (weil rezessiv in bez. zum violaklang) viola dulce + aeolusharfe). dann übe ich nach und nach aber erstmal wieder ein wenig den sauberen ton des d bzw. c (ist ja eine b-trompete). die schöne klangverschmelzung mit dem c des harmonium hat mir und meinem ehrgeiz auftrieb gegeben und ich kann mich endlich einigermaßen im klang des d (1+3 gegriffen) fallenlassen. ich hatte btw. eben die empfehlung bekommen, für ein gutes intonieren auf dauer erstmal wirklich jeden ton der skala einzeln richtig gut zu spielen, d.h. einzeln zu üben.
irgendwann sitze ich auf dem sofa, weiter d spielend und merke, oh, ich hab beim reinsetzen des ventilendes das ende falschrum an die trompete gesetzt, so dass die klappe zum kondenswasser (böse zungen würden von reiner spucke sprechen) ablassen oben sitzt. aha!!
nun wird mir einiges klar, auch bezüglich, warum es zwischen harmonium und trompete gut, aber nicht perfekt gegroovt hat. möglicherweise wär auch so eine perfekte klangverschmelzung möglich gewesen, aber nicht bei meiner wahrnehmung, die sich, ob bewusst oder nicht, an einem falsch herum eingesetzen ventilende stören würde (mit nach oben hängender kondenswasserklappe). vorher war mir auch garnicht bewusst, dass 1. sich das ventilende überhaupt falschherum setzen lässt 2. das auch fast genauso klingt dann, mir wird dann auch wieder der moment bewusst, wo ich, eigentlich noch fast genauso hastig wie zuvor, das ventilende aufgesetzt habe und erst fast am liebsten dran verzweifelt wär. ich setze mich mit dem richtig aufgesetzten ventilende nochmal ans harmonium, nachdem ich einige nun überzeugt gespielte und klingende solo d gespielt hab und probier rum. in nicht allzulanger zeit finde ich den groove zwischen harmonium c und trompeten d und bin glücklich. wieder impro in d- d.h. klingendem c-moll usw.

We pleasure any sexist, genitalist or ignorant to fuck off and die immediately, this noise is not made for you, it is made against you and it will ruin your life as we will do soon.
Get ready to suck our female dicks and suffocate until we piss into your dead body and dance on your family´s grave.

Antigenitalistic Rrrriot means not to be peaceful with any kind of macho-wankers, their "well"-educated automaso machista bitches and any form of person who thinks that a person´s body would define and decide anything.

The genitalistic dogma [“person (born) with a penis = man / person (born) with a vagina = woman” = the genital is the center of a persons sex/gender] is part of a repressive, patriarchal mechanism deeply rooted in our society and analog to the heliocentric dogma (“the earth is the centre of the universe”) from the medieval times. It is also violently defended by a bundle of naturalistic fallacies to protect the supposedly “natural” privileges of a group of persons.

Among other things we attack this repressive genitalistic “world order” by direct political actions, by spreading information and texts, and by supporting and declaring our solidarity with emancipatory people and groups who also fight against this specific kind of pluralistic oppression they suffer from.

Like any other oppressor, fashist and/or defetist - don´t blame our bodies/genes - blame your propaganda and your normative education-programm!

We interpretate the categorization and generalisation of people, genders and bodies as “trans”, “cis” or “inter” as a massive part of this normative repression. We reject these categories totally because we made the experience that “trans” or “inter” is normally meant to be used as an accepted excuse to act in a mean, tolerant and exorbitant way towards repressed and unaccepted persons or groups or to keep a privelegue against these that is not fair nor acceptable.

We also see that if a person or body is called “trans” or “inter” and not “cis”, this logically implies that something about this person or body is not correct or “in the right position” (logic of the word). We are fed up of this and look through this verbal discrimination and degradation of us, our bodies and outward appearances, also by people suffering under the same oppression. So we think, there is no need to support these categories and points of view, created by hateful and prejudice-driven psychiatrists and sexologists (look who created and invented the categories and words “transsexual”, “transgender” even as “intersexual” and still benefits from them financially and because of having dependend “patients”), if you need to talk about this kind of oppression, it is quite enough to differentiate between “wrong assigned” and “right assigned” persons.

Like in other forms of oppression, it doesn´t matter, if someone (or some institution or state) discriminates you because he does not like your face, your nose or your art of speaking, it is just important, which kind of oppression or prejudice he uses. Thinking or categorising people in the same way like an oppressor does (f.e. in nationalities, skincolours or even genitals, hair, …) means to have accepted this way of oppression and oppressive justification, yet. And we do not do this.

So we will not support anyone who still (foreign-) categorises us or our friends in categories like “trans” or “inter” in any form. We think that it is important to show the world that it is as easy as needful to write, think and act without human categories like “trans*”, “inter*” and “cis*” because these categories are just here to build, stabilise and justify prejudices, distance and traditional oppression that does not need to exist between us human beeings.

We support the political emancipation of anyone, underground-art, anarchist actions, Anti- N.W.O.-actions, animal liberation and so on. We support the underground. But only the underground stuff we like.

Feel free to contact us for gigs, exchange of ideas or any kind of collabo.

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